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Gluecksfabrik Coca-Cola: Neue Kampagne, bestaendige Vorwuerfe

By Katharina Sporrer
July 12, 2006

Der Standard, (To read the original article, go to Der Standard and type "Coca-Cola" into the search (Suche) engine. The correct title for this article is: "Gluecksfabrik Coca-Cola: Neue Kampagne, bestaendige Vorwuerfe.")

Sie soll an das erinnern, was Coca-Cola ausmacht: eine Form des Gluecks, die fuer jeden zu haben ist, sagt Tom Del- forge, Coca-Colas Kommunikationsdirektor fuer Zentraleuropa. Soll die weltweite Kampagne auch gegen politische Imageprobleme helfen? Das ist nicht der Zweck, verneint er.

"Killer Coke"

Coca-Cola soll nicht reagiert haben, als Mitarbeiter in kolumbianischen Abfuellanlagen von Todesschwadronen umgebracht, entfuehrt und eingeschuechtert wurden. Weiters soll Coca-Cola in indischen Orten lebensbedrohliche Wasserknappheit hervorgerufen haben. Coca-Cola weist das zurueck: Fuer Gewaltverbrechen in Kolumbien sei der Buergerkrieg verantwortlich, fuer Wassermangel in Indien die Trockenperiode.

Der groesste Gegner der "Coke side of life" ist US-Aktivist Ray Rogers mit seiner Anti-Coke-Kampagne "Killer Coke". Sie praesentiert laufend angebliche Beweise der Schuld von Coca-Cola. Der Konzern indes beruft sich auf Untersuchungen, die seine Unschuld untermauern.

Doch die Anschuldigungen stossen bei Studentenunionen auf fruchtbaren Boden. Mehr als 20 Hochschulen in den USA haben Coca-Cola von ihrem Gelaende verbannt. Seit Kurzem beginnen auch Hochschuelerschaften in Deutschland mit Kampagnen gegen den Konzern.

Untersuchung

Gerade laeuft eine Untersuchung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die moegliche Missstaende in Kolumbien aufklaeren soll. Ray Rogers erwartet keine objektiven Ergebnisse, da sich die ILO und die Coca-Cola Company Mitarbeiter teilten. Fuer Cola-Mann Delforge noch kein Grund, an der Integritaet der ILO zu zweifeln: Da Aktivisten eigene politische Ziele verfolgten, saehen sie sie eine Beurteilung erst als fair an, wenn sie ihre Vorwuerfe bestaetigt.

Fuer Delforge steht das Unternehmen mit "the Coke side of life" fuer die positive Seite des Lebens, auf der man tut, was richtig ist. Nur wenn das auch fuer seinen Konzern gilt, braucht die beruehmteste Marke der Welt keinen dauerhaften Imageschaden fuerchten. (Katharina Sporrer/DER STANDARD; Printausgabe, 13.7.2006)

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